Himmelsrichtungen
Die vier Haupthimmelsrichtungen sind Norden, Osten, Süden und Westen. Dazwischen liegen Nordosten, Südosten, Südwesten und Nordwesten.
Schullexikon
Kontinente, Ozeane, Karten, Flüsse, Vulkane und Klima.
Etwa 5 bis 11 Jahre
Die vier Haupthimmelsrichtungen sind Norden, Osten, Süden und Westen. Dazwischen liegen Nordosten, Südosten, Südwesten und Nordwesten.
Ozeane sind die riesigen Salzwassermassen, die den größten Teil der Erde bedecken. Es gibt fünf: Pazifik, Atlantik, Indischer Ozean, Südlicher Ozean und Arktischer Ozean.
Eine Karte ist eine Zeichnung eines Ortes von oben gesehen. Eine Legende erklärt die Zeichen, ein Maßstab zeigt echte Entfernungen und ein Nordpfeil die Richtung.
Kontinente sind die sehr großen Landmassen der Erde. In Deutschland, Österreich und der Schweiz lernt man meist sieben, in manchen Ländern zählt man aber sechs.
Ein Berg ist eine sehr hohe Landform mit steilen Hängen und einem Gipfel. Die meisten entstehen, wenn Erdplatten zusammenstoßen oder wenn Vulkane wachsen.
Ein Fluss ist ein großer Strom aus Süßwasser, der von seiner Quelle, oft in Hügeln oder Bergen, bergab zu seiner Mündung in ein Meer, einen See oder einen anderen Fluss fließt.
Eine Insel ist ein Stück Land, das ganz von Wasser umgeben ist. Inseln können winzig oder riesig sein und auf verschiedene Weise entstehen, etwa durch Vulkane oder Korallen.
Ein Vulkan ist eine Öffnung in der Erdkruste, aus der heißes geschmolzenes Gestein, Gase und Asche austreten. Mit der Zeit kann abgekühlte Lava mit Asche einen Berg aufbauen.
Afrika ist der zweitgrößte Kontinent der Erde mit 54 Ländern, der Sahara, dem Nil, dem Regenwald im Kongobecken und Savannen voller Wildtiere.
Die Antarktis ist der gefrorene Kontinent rund um den Südpol. Sie ist der kälteste, windigste und trockenste Kontinent, von Eis bedeckt, und hat keine ständigen Einwohner.
Asien ist der größte Kontinent. Er bedeckt rund ein Drittel der Landfläche der Erde, und hier leben etwa 60 Prozent aller Menschen. Hier liegen Mount Everest und Himalaya.
Australien ist ein Land und der kleinste Kontinent. Ozeanien ist die größere Region im Pazifik mit Australien, Neuseeland, Papua-Neuguinea und Tausenden kleinen Inseln.
Europa ist ein Kontinent mit rund 50 Ländern, von Island und Portugal im Westen bis Russland im Osten. Er ist flächenmäßig klein, hat aber viele Sprachen, Kulturen und Hauptstädte.
Ein Land (Staat) ist ein Gebiet mit eigenen Grenzen, einer eigenen Regierung und eigenen Gesetzen. Die meisten Listen zählen heute 195 Länder auf der Welt.
Nordamerika ist der drittgrößte Kontinent. Dazu gehören Kanada, die USA, Mexiko, Mittelamerika, die Inseln der Karibik und Grönland.
Ein Regenwald ist ein dichter Wald mit sehr viel Regen im ganzen Jahr. Tropische Regenwälder sind warm, feucht und haben mehr Pflanzen- und Tierarten als fast jeder andere Ort.
Südamerika ist der viertgrößte Kontinent. Er hat 12 Länder, den Amazonas-Regenwald und -Fluss, das Gebirge der Anden und die Atacama-Wüste.
Eine Wüste ist ein Gebiet mit sehr wenig Niederschlag, meist unter 250 Millimetern im Jahr. Es gibt heiße Wüsten wie die Sahara und kalte wie die Gobi und die Antarktis.
Der Äquator ist eine gedachte Linie um die Mitte der Erde. Er teilt den Globus in die Nord- und die Südhalbkugel. Der Nullmeridian trennt die östliche und die westliche Halbkugel.
Die Polargebiete sind die eiskalten Gebiete um Nord- und Südpol. Die Arktis ist ein von Land umgebenes Meer, die Antarktis ein von Meer umgebener Kontinent.
Der Amazonas ist ein riesiger Fluss in Südamerika, der mehr Wasser führt als jeder andere Fluss der Erde. Er fließt rund 6400 km von den Anden durch Brasilien zum Atlantik.
Der Mount Everest ist mit etwa 8849 Metern der höchste Berg über dem Meeresspiegel. Er liegt im Himalaya an der Grenze zwischen Nepal und China.
Der Nil ist ein Fluss in Afrika und etwa 6650 Kilometer lang. Er fließt nach Norden, unter anderem durch Uganda, den Sudan und Ägypten, ins Mittelmeer und gilt meist als längster Fluss der Welt.
Ein Erdbeben ist ein plötzliches Zittern des Bodens. Es entsteht, wenn Gesteine an einem Riss in der Erdkruste, einer Verwerfung, plötzlich aneinander vorbeirutschen.
Eine Hauptstadt ist die Stadt, in der die Regierung eines Landes ihren Sitz hat. Sie ist nicht immer die größte Stadt: Die Hauptstadt von Nigeria ist Abuja, nicht Lagos.
Der Kartenmaßstab zeigt, wie Entfernungen auf der Karte zu echten Entfernungen passen. Bei 1:50.000 entspricht 1 cm auf der Karte 50.000 cm, also 500 m in der Natur.
Ein Gletscher ist ein riesiger, langsam fließender Eisstrom. Er entsteht an Land, wo mehr Schnee fällt als schmilzt, und formt beim Abwärtskriechen Täler.
Ein Hurrikan ist ein riesiger, sich drehender Sturm, der über warmem Meerwasser entsteht, mit starkem Wind und viel Regen. In anderen Regionen heißt er Taifun oder Zyklon.
Ein Tsunami ist eine Folge sehr langer, schneller Meereswellen, meist durch ein Erdbeben unter Wasser ausgelöst. Im tiefen Meer sind sie klein, an der Küste können sie hoch und kraftvoll werden.
Ein Biom ist ein großer Lebensraum mit ähnlichem Klima, ähnlichen Pflanzen und Tieren. Beispiele sind Wüste, Regenwald, Savanne, Tundra und der Ozean.
Das Klima ist das übliche Wettermuster eines Ortes über viele Jahre, meist 30 oder mehr. Das Wetter ist das, was heute am Himmel passiert.
Zeitzonen gibt es, weil die Erde sich dreht und die Sonne überall zu anderen Zeiten am höchsten steht. Die Zonen liegen etwa eine Stunde auseinander, damit die Uhrzeit zum Tageslicht passt.
Breiten- und Längengrade sind gedachte Linien auf der Erde. Der Breitengrad misst, wie weit du nördlich oder südlich des Äquators bist, der Längengrad, wie weit östlich oder westlich.
Globale Erwärmung heißt, dass die Durchschnittstemperatur der Erde seit etwa 150 Jahren steigt. Beim Verbrennen von Kohle, Öl und Gas gelangen Treibhausgase in die Luft, die Wärme festhalten.
Grammatik, Zeichensetzung, Rechtschreibung und Schreiben, mit Beispielen erklärt.