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Erdkunde

Was ist die globale Erwärmung?

Kurze Antwort

Globale Erwärmung heißt, dass die Durchschnittstemperatur der Erde seit etwa 150 Jahren steigt. Beim Verbrennen von Kohle, Öl und Gas gelangen Treibhausgase in die Luft, die Wärme festhalten.

9–15 JahreGrundschule

In einem Satz

Die Erde wird wärmer, weil der Mensch Treibhausgase freisetzt, die die Wärme in der Lufthülle festhalten.

Erklärt

Die Atmosphäre der Erde wirkt wie das Dach eines Gewächshauses. Sonnenlicht erwärmt den Boden, der Boden gibt Wärme ab, und bestimmte Gase in der Luft halten einen Teil davon zurück. Das ist der natürliche Treibhauseffekt. Er ist nötig: Ohne ihn wäre die Erde ein Eisball mit etwa minus 18 Grad im Durchschnitt.

Das Problem: Seit der Industrialisierung verbrennen wir Kohle, Erdöl und Erdgas. Dabei entsteht das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2). Auch Rinderhaltung und Reisanbau setzen Methan frei. Wälder, die CO2 aufnehmen, werden gerodet. Die zusätzlichen Gase verstärken den Treibhauseffekt: Es bleibt mehr Wärme in der Luft. Seit dem späten 19. Jahrhundert ist die Durchschnittstemperatur der Erde um etwa 1,1 bis 1,2 Grad gestiegen. Das klingt wenig, ist aber viel: Der Unterschied zur letzten Eiszeit betrug nur etwa 5 bis 6 Grad.

Die Folgen sind weltweit zu sehen:

  • Gletscher und Eis schmelzen, auch in den Alpen und in den Polargebieten.
  • Der Meeresspiegel steigt. Küsten und Inseln sind bedroht.
  • Es gibt mehr Hitzewellen, Dürren, Starkregen und Überschwemmungen. In Deutschland erlebten wir das zum Beispiel an der Ahr 2021.
  • Tiere und Pflanzen verlieren ihren Lebensraum.
  • Sonne
  • Schnee
  • Welle
Sonne, Eis und Meer: Wärmere Luft lässt Eis schmelzen und das Meer steigen.

Was können wir tun? Wir können weniger Treibhausgase ausstoßen: Strom aus Sonne, Wind und Wasser nutzen, siehe erneuerbare Energien, Energie sparen, öfter Rad, Bahn und Bus fahren, weniger Fleisch essen und Wälder schützen. Im Pariser Klimaabkommen von 2015 haben fast alle Länder vereinbart, die Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad, möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima. Ein kalter Wintertag widerlegt die Erwärmung nicht. Wetter ist kurzfristig, Klima ist der Durchschnitt über viele Jahre, siehe Wetter und Klima.

Beispiele

Ursache Wirkung
Kohlekraftwerke CO2 in der Luft
Autoverkehr CO2 durch Benzin und Diesel
Rinderhaltung Methan
Abholzung weniger Bäume nehmen CO2 auf
Wärmere Luft Gletscher schmelzen

Häufige Fehler

  • Ozonloch und Klimawandel verwechseln. Das Ozonloch ist ein anderes Problem.
  • Wetter mit Klima gleichsetzen. Ein kalter Tag sagt nichts über den Trend.
  • Meinen, einzelne Menschen könnten nichts tun. Viele kleine Schritte zusammen wirken.

Kurzes Quiz

Die globale Erwärmung

Teste dein Wissen mit 4 kurzen Fragen.

Frage 1 von 4

Was ist die Hauptursache der jüngsten globalen Erwärmung?

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Für Erwachsene

Klima

Das Klima ist das übliche Wettermuster eines Ortes über viele Jahre, meist 30 oder mehr. Das Wetter ist das, was heute am Himmel passiert.

Erdkunde · 8–14 Jahre

Das Wetter

Das Wetter beschreibt, wie die Luft an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit ist, zum Beispiel heiß oder kalt, nass oder trocken, windig oder sonnig. Es ändert sich von Tag zu Tag.

Naturwissenschaften · 4–11 Jahre

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energie stammt aus Quellen, die nicht versiegen, etwa Sonnenlicht, Wind und fließendes Wasser. Mit ihnen entsteht Strom, ohne dass fossile Brennstoffe verbrannt werden.

Naturwissenschaften · 9–14 Jahre

Afrika

Afrika ist der zweitgrößte Kontinent der Erde mit 54 Ländern, der Sahara, dem Nil, dem Regenwald im Kongobecken und Savannen voller Wildtiere.

Erdkunde · 6–12 Jahre

Der Amazonas

Der Amazonas ist ein riesiger Fluss in Südamerika, der mehr Wasser führt als jeder andere Fluss der Erde. Er fließt rund 6400 km von den Anden durch Brasilien zum Atlantik.

Erdkunde · 7–12 Jahre

Antarktis

Die Antarktis ist der gefrorene Kontinent rund um den Südpol. Sie ist der kälteste, windigste und trockenste Kontinent, von Eis bedeckt, und hat keine ständigen Einwohner.

Erdkunde · 6–12 Jahre

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