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Naturwissenschaften

Was sind erneuerbare Energien?

Kurze Antwort

Erneuerbare Energie stammt aus Quellen, die nicht versiegen, etwa Sonnenlicht, Wind und fließendes Wasser. Mit ihnen entsteht Strom, ohne dass fossile Brennstoffe verbrannt werden.

9–14 JahreGrundschule

In einem Satz

Erneuerbare Energien kommen aus Quellen, die sich ständig erneuern, wie Sonne, Wind und Wasser.

Erklärt

Lange haben wir vor allem fossile Brennstoffe verbrannt: Kohle, Erdöl und Erdgas. Sie entstanden vor Millionen Jahren aus Pflanzen und Tieren, und sie sind irgendwann aufgebraucht. Beim Verbrennen entsteht außerdem Kohlenstoffdioxid, das die Erde erwärmt, siehe Klimawandel.

Erneuerbare Energien dagegen kommen aus Quellen, die nicht verbraucht werden:

  • Sonne (Solarenergie): Solarzellen wandeln Licht direkt in Strom um. Solarkollektoren auf Dächern erhitzen Wasser.
  • Wind: Windräder drehen sich im Wind und treiben einen Generator an. Große Windparks stehen an Land und in der Nord- und Ostsee.
  • Wasser (Wasserkraft): Fließendes oder herabstürzendes Wasser treibt Turbinen an. Das geht in Flüssen und Stauseen, vor allem in Bayern und Baden-Württemberg.
  • Erdwärme (Geothermie): Heißes Wasser tief in der Erde heizt Häuser.
  • Biomasse: Holz, Pflanzenreste und Gülle in Biogasanlagen. Sie setzen beim Verbrennen nur das Kohlenstoffdioxid frei, das die Pflanzen zuvor aufgenommen haben.
  • Windmühle
  • Sonne
  • Welle
Wind, Sonne und Wasser liefern Energie, die sich immer wieder erneuert.

Die erneuerbaren Energien haben Vorteile: Sie belasten das Klima viel weniger und gehen nicht aus. Aber sie haben auch Nachteile. Die Sonne scheint nicht nachts, der Wind weht nicht immer. Deshalb braucht man Speicher wie Batterien oder Pumpspeicherwerke, und stabile Stromnetze. Außerdem brauchen Anlagen Platz, und manche Menschen finden Windräder störend.

In Deutschland nennt man den Umbau der Stromversorgung Energiewende. Inzwischen kommt mehr als die Hälfte des Stroms aus erneuerbaren Quellen. Das Ziel ist, die fossilen Brennstoffe nach und nach zu ersetzen. Wie Strom entsteht und fließt, steht bei Elektrizität. Wind und Sonne hängen vom Wetter ab, und die Grundlagen dazu findest du bei der Energie.

Beispiele

Quelle So entsteht Strom Nachteil
Sonne Solarzellen nachts kein Strom
Wind Windrad treibt Generator bei Flaute wenig
Wasser Turbine im Fluss Eingriff in die Natur
Biomasse Biogasanlage braucht Anbauflächen
Erdwärme heißes Wasser aus der Tiefe nicht überall möglich

Häufige Fehler

  • Denken, erneuerbar heißt ohne jede Auswirkung. Auch Windräder und Staudämme verändern die Umwelt.
  • Biomasse für klimaneutral halten. Sie ist nur dann gut, wenn sie nachhaltig angebaut wird.
  • Strom und Energie gleichsetzen. Strom ist nur eine Form von Energie.

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Erneuerbare Energien

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Frage 1 von 4

Welche dieser Energiequellen ist erneuerbar?

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