Crayonbird
Menü

Deutsch · 6–8 Jahre · 50 Minuten

Zwischen den Zeilen lesen – Hinweise in Bild und Text

Die Kinder erschließen, wie sich Figuren fühlen und was gerade passiert, indem sie Hinweise aus Bildern und Text mit ihrem Vorwissen verbinden, und begründen ihre Gedanken mit Belegen.

Erfolgskriterien

  • Ich kann Hinweise in einem Bild oder einem Satz finden
  • Ich kann sagen was ich denke und warum
  • Ich kann ein Gefühl erklären das nicht im Text steht

Wichtige Begriffe

  • Schlussfolgerung
  • Hinweis
  • Beleg
  • Detektiv
  • Gefühl
  • ich glaube weil

Sie brauchen

  • eine Lupe als Requisite
  • zwei oder drei Fotos oder Bilderbuchseiten ohne Text
  • Haftnotizen
  • eine Tabelle Hinweis / Was ich weiß / Ich glaube
  • Year 2· England
  • Grade 1· USA

Übungsblätter

Bei jedem Klick neu erzeugt und am Bildschirm sofort korrigiert.

Die Stunde auf einen Blick

Insgesamt 50 Minuten. Die Zeiten sind Richtwerte: Richten Sie sich nach Ihrer Klasse.

  1. Schritt 1: Einstieg

    Halten Sie die Lupe hoch.
    7 Minuten
  2. Schritt 2: Erarbeitung

    Zeichnen Sie die Tabelle: Hinweis + Was ich weiß = Ich glaube … Zeigen Sie es an der Szene oben und denken Sie dabei laut: „Ich sehe … (etwas im Bild benennen).
    13 Minuten
  3. Schritt 3: Angeleitete Übung

    Hinweiskarten: Geben Sie jedem Paar eine Satzkarte.
    10 Minuten
  4. Schritt 4: Selbstständiges Üben

    Nutzen Sie die Übungsbuttons.
    15 Minuten
  5. Schritt 5: Abschluss

    Jedes Kind schreibt eine Schlussfolgerung auf eine Haftnotiz und klebt sie an die Klassentabelle, den Hinweis unterstrichen.
    5 Minuten
  6. Schritt 6: Lernstandsbeobachtung

    Zeigen die weil-Antworten der Kinder auf ein bestimmtes Wort oder Detail?
  7. Schritt 7: Differenzierung

    Unterstützung: mit Gesichtern und Körpersprache in Bildern beginnen, bevor es um Sätze geht.
  8. Schritt 8: Typische Fehlvorstellungen

    Bildhafte Hinweise werden wörtlich genommen: „Da waren Schmetterlinge in seinem Bauch.“ Sprechen Sie darüber, was die Redewendung bedeutet.
  9. Schritt 9: Für zu Hause

    Decken Sie beim Anschauen eines Bilderbuchs den Text ab und fragen Sie: „Wie fühlt sich diese Figur wohl?

1.Einstieg

7 Minuten

Halten Sie die Lupe hoch. „Heute sind wir Lesedetektive. Detektive bekommen die Lösung nicht verraten. Sie finden Hinweise und kommen selbst darauf.“

Beschreiben Sie sich selbst als Rätsel: „Ich bin heute Morgen mit einem nassen Regenschirm und schlammigen Stiefeln gekommen. Wie war wohl das Wetter?“ Es hat geregnet! „Das habe ich gar nicht gesagt. Woher wisst ihr das?“

„Ihr habt Hinweise benutzt, den Schirm und den Schlamm, und dazu das, was ihr über Regen wisst. Das nennt man eine Schlussfolgerung.“

2.Erarbeitung

13 Minuten

Zeichnen Sie die Tabelle: Hinweis + Was ich weiß = Ich glaube …

Illustration: Schau genau hin. Wer ist hier, was machen sie und wie fühlen sie sich vielleicht? Zeig auf deinen Hinweis.
Schau genau hin. Wer ist hier, was machen sie und wie fühlen sie sich vielleicht? Zeig auf deinen Hinweis.

Zeigen Sie es an der Szene oben und denken Sie dabei laut:

„Ich sehe … (etwas im Bild benennen). Ich weiß, dass … (was das meistens bedeutet). Also glaube ich … (die Schlussfolgerung).“

Bitten Sie dann die Kinder um je eine Schlussfolgerung, immer zuerst mit dem Hinweis. Haken Sie freundlich nach: „Wo siehst du das? Zeig es mir mit dem Finger.“

Gehen Sie nun von Bildern zu Wörtern. Schreiben Sie: In Mateos Bauch kribbelte es, als wären Schmetterlinge darin.

„Sind da echte Schmetterlinge in seinem Bauch?“ Nein! „Was will uns die Autorin dann sagen? Wie fühlt sich Mateo?“ Aufgeregt. Besorgt.

„Das Wort besorgt steht da gar nicht. Wir haben es selbst herausgefunden. Autorinnen und Autoren zeigen ein Gefühl oft, statt es zu nennen, und wir Leserinnen und Leser müssen es erschließen.“

Füllen Sie die Tabelle aus: Hinweis: Schmetterlinge im Bauch / Was ich weiß: Wenn ich aufgeregt bin, kribbelt mein Bauch / Ich glaube: Mateo macht sich Sorgen wegen der neuen Schule.

Der Rest des Entwurfs

Angeleitete und selbstständige Übung, Abschluss, Lernstandsbeobachtung, Differenzierung, typische Fehlvorstellungen und die Idee für zu Hause sind mit einem Crayonbird-Konto kostenlos.

  1. Angeleitete Übung10 Minuten
  2. Selbstständiges Üben15 Minuten
  3. Abschluss5 Minuten
  4. Lernstandsbeobachtung
  5. Differenzierung
  6. Typische Fehlvorstellungen
  7. Für zu Hause

Schullexikon

Schlussfolgern (zwischen den Zeilen lesen)

Schlussfolgern heißt herauszufinden, was der Text nicht direkt sagt, mit Hilfe von Hinweisen im Text und deinem Vorwissen. Man nennt es auch zwischen den Zeilen lesen.

Tatsache und Meinung

Eine Tatsache kann man prüfen und als wahr oder falsch nachweisen. Eine Meinung ist das, was jemand denkt oder fühlt, und andere können anderer Meinung sein.

Zusammenfassen

Zusammenfassen heißt, die wichtigsten Ideen eines Textes kurz und in eigenen Worten wiederzugeben und kleine Einzelheiten und Beispiele wegzulassen.

  • Deutsch · 7–8 Jahre · 50 Min.

    Wem gehört das? Das Besitz-s bei Namen und wann der Apostroph kommt

    Die Kinder zeigen mit einem angehängten s, dass etwas jemandem gehört (Amirs Mütze), schreiben dieses Besitz-s ohne Apostroph, setzen den Apostroph nur bei Namen, die auf s, ß, x oder z enden (Max’ Ball), und unterscheiden das Besitz-s vom Plural-s.

  • Deutsch · 6–7 Jahre · 50 Min.

    Gedanken verbinden mit und, weil und aber

    Die Kinder verbinden mit den Bindewörtern und, weil und aber zwei Gedanken zu einem Satz, wählen das Bindewort passend zur Bedeutung und bemerken, dass nach weil das Verb ans Ende rutscht.

  • Deutsch · 6–7 Jahre · 50 Min.

    Nomen und Adjektive - Namenwörter und Wiewörter

    Die Kinder erkennen Nomen als Namenwörter (mit Begleiter und großem Anfangsbuchstaben) und Adjektive als Wiewörter und bilden Wortgruppen wie „der große rote Bus“, um genauer zu schreiben.