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Deutsch · 6–7 Jahre · 50 Minuten

Verben und Zeitformen - Gegenwart und Vergangenheit

Die Kinder erkennen Verben in Sätzen und setzen sie von der Gegenwart (Präsens) in die Vergangenheit (Präteritum) und zurück, auch bei häufigen unregelmäßigen Verben wie laufen, essen und gehen.

Erfolgskriterien

  • Ich kann das Verb in einem Satz finden
  • Ich kann ein Verb von der Gegenwart in die Vergangenheit setzen
  • Ich kann beim Schreiben in einer Zeitform bleiben

Wichtige Begriffe

  • Verb
  • Tuwort
  • Zeitform
  • Gegenwart
  • Vergangenheit
  • Präsens
  • Präteritum
  • gestern
  • heute

Sie brauchen

  • Bewegungskarten
  • ein großes Plakat mit zwei Spalten Heute und Gestern
  • Mini-Whiteboards
  • Haftnotizen
  • Year 2· England
  • Grade 1· USA

Übungsblätter

Bei jedem Klick neu erzeugt und am Bildschirm sofort korrigiert.

Die Stunde auf einen Blick

Insgesamt 50 Minuten. Die Zeiten sind Richtwerte: Richten Sie sich nach Ihrer Klasse.

  1. Schritt 1: Einstieg

    Bewegung und Stopp: Rufen Sie Bewegungen: springen, klatschen, hüpfen, winken, sitzen.
    7 Minuten
  2. Schritt 2: Erarbeitung

    Zeichnen Sie das Plakat mit zwei Spalten: Heute und Gestern.
    12 Minuten
  3. Schritt 3: Gelenkte Übung

    Verwandle es: Zeigen Sie nacheinander Sätze.
    10 Minuten
  4. Schritt 4: Selbstständige Übung

    Nutzen Sie die Übungsbuttons.
    13 Minuten
  5. Schritt 5: Abschluss

    Spielen Sie Regelbrecher oder nicht?
    5 Minuten
  6. Schritt 6: Lernbegleitende Beobachtung

    Prüfen Sie bei der Umschreibaufgabe, ob jedes Verb verändert wurde und nicht nur das erste.
  7. Schritt 7: Differenzierung

    Basis: bei regelmäßigen Verben mit -te bleiben.
  8. Schritt 8: Typische Fehlvorstellungen

    -te überall anhängen: laufte, gehte, esste.
  9. Schritt 9: Für zu Hause

    Beim Zubettgehen fragen: „Was hast du heute gemacht?“ und auf Vergangenheitsformen achten.

1.Einstieg

7 Minuten

Bewegung und Stopp: Rufen Sie Bewegungen: springen, klatschen, hüpfen, winken, sitzen. Die Kinder machen jede Bewegung und erstarren dann.

„Was machst du gerade?“ „Ich springe!“ „Jedes dieser Wörter ist etwas, das man tun kann. Solche Wörter heißen Verben, auch Tuwörter.“

Fragen Sie dann: „Was habt ihr in der Pause gemacht?“ Sammeln Sie Antworten: gespielt, gerannt, gegessen, geredet. Schreiben Sie sie kommentarlos an. Sie brauchen sie gleich.

2.Erarbeitung

12 Minuten

Zeichnen Sie das Plakat mit zwei Spalten: Heute und Gestern.

„Verben können uns verraten, wann etwas passiert. Das nennt man die Zeitform.“

Schreiben Sie in die Spalte Heute: Ich hüpfe. Sie spielt. Wir lachen. Lassen Sie sich von der Klasse die Gestern-Fassung sagen, in der Form, die in Geschichten steht. Schreiben Sie: Ich hüpfte. Sie spielte. Wir lachten.

„Was ist jedes Mal dazugekommen?“ „-te!“ „Viele Verben bekommen -te, um die Vergangenheit zu zeigen. So erzählen Geschichten in Büchern.“

Kommen Sie jetzt auf die Pausenwörter aus dem Einstieg zurück: gerannt, gegessen. Fragen Sie: „Wie würde das in einer Geschichte stehen? Gestern …“

„Ich rannte. Ich aß. Bei essen kommt kein -te dazu. Niemand sagt ‚ich esste‘. Manche Verben verändern sich in der Vergangenheit ganz. Das sind die Regelbrecher.“

Ergänzen Sie sie in einer anderen Farbe: laufen → lief, essen → aß, gehen → ging, sehen → sah, schwimmen → schwamm, fahren → fuhr.

Der Rest des Entwurfs

Angeleitete und selbstständige Übung, Abschluss, Lernstandsbeobachtung, Differenzierung, typische Fehlvorstellungen und die Idee für zu Hause sind mit einem Crayonbird-Konto kostenlos.

  1. Gelenkte Übung10 Minuten
  2. Selbstständige Übung13 Minuten
  3. Abschluss5 Minuten
  4. Lernbegleitende Beobachtung
  5. Differenzierung
  6. Typische Fehlvorstellungen
  7. Für zu Hause

Schullexikon

Schlussfolgern (zwischen den Zeilen lesen)

Schlussfolgern heißt herauszufinden, was der Text nicht direkt sagt, mit Hilfe von Hinweisen im Text und deinem Vorwissen. Man nennt es auch zwischen den Zeilen lesen.

Tatsache und Meinung

Eine Tatsache kann man prüfen und als wahr oder falsch nachweisen. Eine Meinung ist das, was jemand denkt oder fühlt, und andere können anderer Meinung sein.

Zusammenfassen

Zusammenfassen heißt, die wichtigsten Ideen eines Textes kurz und in eigenen Worten wiederzugeben und kleine Einzelheiten und Beispiele wegzulassen.

  • Deutsch · 6–7 Jahre · 50 Min.

    Gedanken verbinden mit und, weil und aber

    Die Kinder verbinden mit den Bindewörtern und, weil und aber zwei Gedanken zu einem Satz, wählen das Bindewort passend zur Bedeutung und bemerken, dass nach weil das Verb ans Ende rutscht.

  • Deutsch · 6–7 Jahre · 50 Min.

    Nomen und Adjektive - Namenwörter und Wiewörter

    Die Kinder erkennen Nomen als Namenwörter (mit Begleiter und großem Anfangsbuchstaben) und Adjektive als Wiewörter und bilden Wortgruppen wie „der große rote Bus“, um genauer zu schreiben.

  • Deutsch · 6–7 Jahre · 50 Min.

    Beim Lesen Vermutungen anstellen

    Die Kinder vermuten mithilfe von Hinweisen aus dem Text und ihrem Vorwissen, wie eine Geschichte weitergeht, begründen ihre Vermutung mit weil und überprüfen sie beim Weiterlesen.