Schlussfolgern (zwischen den Zeilen lesen)
Schlussfolgern heißt herauszufinden, was der Text nicht direkt sagt, mit Hilfe von Hinweisen im Text und deinem Vorwissen. Man nennt es auch zwischen den Zeilen lesen.
Deutsch · 6–7 Jahre · 50 Minuten
Die Kinder erkennen Verben in Sätzen und setzen sie von der Gegenwart (Präsens) in die Vergangenheit (Präteritum) und zurück, auch bei häufigen unregelmäßigen Verben wie laufen, essen und gehen.
Bei jedem Klick neu erzeugt und am Bildschirm sofort korrigiert.
Bewegung und Stopp: Rufen Sie Bewegungen: springen, klatschen, hüpfen, winken, sitzen. Die Kinder machen jede Bewegung und erstarren dann.
„Was machst du gerade?“ „Ich springe!“ „Jedes dieser Wörter ist etwas, das man tun kann. Solche Wörter heißen Verben, auch Tuwörter.“
Fragen Sie dann: „Was habt ihr in der Pause gemacht?“ Sammeln Sie Antworten: gespielt, gerannt, gegessen, geredet. Schreiben Sie sie kommentarlos an. Sie brauchen sie gleich.
Zeichnen Sie das Plakat mit zwei Spalten: Heute und Gestern.
„Verben können uns verraten, wann etwas passiert. Das nennt man die Zeitform.“
Schreiben Sie in die Spalte Heute: Ich hüpfe. Sie spielt. Wir lachen. Lassen Sie sich von der Klasse die Gestern-Fassung sagen, in der Form, die in Geschichten steht. Schreiben Sie: Ich hüpfte. Sie spielte. Wir lachten.
„Was ist jedes Mal dazugekommen?“ „-te!“ „Viele Verben bekommen -te, um die Vergangenheit zu zeigen. So erzählen Geschichten in Büchern.“
Kommen Sie jetzt auf die Pausenwörter aus dem Einstieg zurück: gerannt, gegessen. Fragen Sie: „Wie würde das in einer Geschichte stehen? Gestern …“
„Ich rannte. Ich aß. Bei essen kommt kein -te dazu. Niemand sagt ‚ich esste‘. Manche Verben verändern sich in der Vergangenheit ganz. Das sind die Regelbrecher.“
Ergänzen Sie sie in einer anderen Farbe: laufen → lief, essen → aß, gehen → ging, sehen → sah, schwimmen → schwamm, fahren → fuhr.