Schlussfolgern (zwischen den Zeilen lesen)
Schlussfolgern heißt herauszufinden, was der Text nicht direkt sagt, mit Hilfe von Hinweisen im Text und deinem Vorwissen. Man nennt es auch zwischen den Zeilen lesen.
Deutsch · 6–7 Jahre · 50 Minuten
Die Kinder vermuten mithilfe von Hinweisen aus dem Text und ihrem Vorwissen, wie eine Geschichte weitergeht, begründen ihre Vermutung mit weil und überprüfen sie beim Weiterlesen.
Bei jedem Klick neu erzeugt und am Bildschirm sofort korrigiert.
Wie geht es weiter? Beschreiben Sie drei kurze Alltagsszenen und lassen Sie die Kinder vermuten:
„Woher wusstet ihr das? Niemand hat euch das Ende verraten.“ Weil Saft überschwappt. Weil Wolken Regen bedeuten.
„Ihr habt Hinweise genutzt und das, was ihr schon wisst. Das nennt man vermuten.“
Lesen Sie Das Dachcafé in Abschnitten vor und halten Sie an drei Stellen an. Füllen Sie bei jedem Halt das Plakat aus: Ich vermute …, weil …, Was ist passiert? (Die Textstellen unten sind sinngemäß wiedergegeben.)
Halt 1: nach Er hüpfte mit offenem Schnabel die Mauer entlang.
„Was glaubt ihr, was die Kinder tun werden? Sucht nach Hinweisen.“ Zeigen Sie zuerst Ihr eigenes Denken:
„Ich vermute, dass sie dem Spatz helfen wollen, weil in der Geschichte steht, dass es die heißeste Woche des Sommers ist, und der Vogel den Schnabel offen hat. Vielleicht ist ihm heiß und er hat Durst.“
Halt 2: nach Sie stellten die Schale in den Schatten einer Pflanze.
Die Kinder vermuten zu zweit und erzählen dann. „Kommt der Spatz zurück? Wie kommt ihr darauf?“
Halt 3: nach Dann planschte er mit den Flügeln im Wasser!
„Was vermutet ihr, was am nächsten Morgen passiert?“
Wenn die Geschichte zu Ende gelesen ist, gehen Sie zurück zum Plakat. „Hatten wir recht? Manche Vermutungen haben nicht genau gestimmt, und das ist in Ordnung. Eine gute Vermutung passt zu den Hinweisen. Sie muss nicht das sein, was sich die Autorin oder der Autor ausgedacht hat.“