Schlussfolgern (zwischen den Zeilen lesen)
Schlussfolgern heißt herauszufinden, was der Text nicht direkt sagt, mit Hilfe von Hinweisen im Text und deinem Vorwissen. Man nennt es auch zwischen den Zeilen lesen.
Deutsch · 8–9 Jahre · 55 Minuten
Die Kinder erklären, warum Schreibende einen neuen Absatz beginnen, erkennen Absätze bei einem Wechsel von Zeit, Ort, Thema oder sprechender Person und gliedern ihre eigenen Texte in Absätze.
Bei jedem Klick neu erzeugt und am Bildschirm sofort korrigiert.
Zeigen Sie einen kurzen Text, der als ein einziger langer Block ohne Unterbrechung gedruckt ist. Zeigen Sie dann denselben Text in Absätzen.
„Welchen würdet ihr lieber lesen? Warum?“ Den zweiten. Der erste ist zu viel. Da verliert man die Stelle.
„Absätze sind wie Zimmer in einem Haus. Jedes Zimmer hat seine eigene Aufgabe, und man geht von einem ins nächste. Ohne Wände wäre alles ein großes Durcheinander.“
„Ein Absatz ist eine Gruppe von Sätzen zu einem Hauptgedanken. Wer schreibt, beginnt einen neuen Absatz, wenn sich etwas ändert.“
Vermitteln Sie vier Gründe, jeweils mit einem Handzeichen:
Schritt für Schritt
Lesen Sie Die Kinderbrücke vor. Halten Sie am Anfang jedes Absatzes an und fragen Sie: „Warum beginnt hier wohl ein neuer Absatz?“ (Die Satzanfänge unten sind sinngemäß wiedergegeben.)
„Fällt euch auf, wie oft ein Absatz mit einer Zeit- oder Ortsangabe beginnt? Das ist für Lesende ein deutliches Signal, dass es weitergeht.“
Zeigen Sie die Schreibweisen: entweder die erste Zeile einrücken oder zwischen den Absätzen eine Leerzeile lassen, und dann bei einer Form bleiben.