Sprache und Grammatik
Welche Wortarten gibt es im Deutschen?
Kurze Antwort
Wortarten sind die Gruppen, in die man Wörter einteilt: Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel, Pronomen, Präposition, Konjunktion und Adverb. Dazu kommen Zahlwörter und Ausrufe.
In einem Satz
Wortarten sind die Gruppen, in die man Wörter nach ihrer Aufgabe im Satz einteilt, zum Beispiel Nomen, Verben und Adjektive.
Erklärt
Jedes Wort im Satz hat eine Aufgabe. Manche Wörter benennen Dinge, andere sagen, was jemand tut, wieder andere beschreiben. Nach diesen Aufgaben sortiert man sie in Wortarten. In der Grundschule lernst du die wichtigsten acht kennen:
- Nomen (Substantive): Namen für Menschen, Tiere, Dinge und Ideen. Sie werden großgeschrieben und haben einen Artikel: der Hund, die Freundschaft.
- Verben: Tunwörter. Sie verändern sich je nach Person und Zeit: ich lache, du lachst, sie lachte.
- Adjektive: Wiewörter. Sie beschreiben und lassen sich steigern: schön, schöner, am schönsten.
- Artikel: der, die, das, ein, eine. Sie stehen vor dem Nomen.
- Pronomen: Stellvertreter für Nomen: er, sie, es, mein, dieser.
- Präpositionen: Verhältniswörter wie in, auf, unter, mit, nach.
- Konjunktionen: Bindewörter wie und, aber, weil, dass.
- Adverbien: Umstandswörter wie heute, dort, oft, gern. Sie ändern ihre Form nicht.
Dazu kommen Zahlwörter (drei, zweite) und Interjektionen (Aua! Hurra!).
Buch
Bleistift
Heft
Eine Hilfe zum Bestimmen sind die Proben: Kannst du einen Artikel davorsetzen, ist es ein Nomen. Kannst du das Wort mit ich, du, er verändern, ist es ein Verb. Kannst du es steigern, ist es ein Adjektiv.
Beispiele
Satz: Mein kleiner Hund bellt oft und läuft dann in den Garten.
| Wort | Wortart |
|---|---|
| Mein | Pronomen (besitzanzeigend) |
| kleiner | Adjektiv |
| Hund | Nomen |
| bellt, läuft | Verb |
| oft, dann | Adverb |
| und | Konjunktion |
| in | Präposition |
| den | Artikel |
| Garten | Nomen |
Häufige Fehler
- Ein Wort nur nach dem Klang bestimmen. Entscheidend ist die Aufgabe im Satz. Das Laufen macht Spaß: Hier ist „Laufen“ ein Nomen, obwohl es von einem Verb kommt.
- Adjektiv und Adverb verwechseln. Ein schneller Hase (Adjektiv, steht vor dem Nomen) und heute (Adverb, kann man nicht steigern) sind verschiedene Dinge. Ein Adjektiv lässt sich steigern, ein Adverb nicht.
- Artikel und Pronomen mischen. Der vor einem Nomen ist ein Artikel. Steht es allein (Der gefällt mir), ersetzt es ein Nomen und ist ein Pronomen.
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Frage 1 von 4
Zu welcher Wortart gehört das Wort „Hund“?
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Nomen (Namenwörter)
Ein Nomen (Substantiv) ist ein Wort, das eine Person, einen Ort, ein Ding oder eine Idee benennt, wie Lehrerin, Berlin, Bleistift oder Glück. Im Deutschen schreibt man es groß.
Verben (Tuwörter)
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Adjektive (Wie-Wörter)
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Satzglieder sind die Bausteine eines Satzes. Du findest sie mit der Umstellprobe: Was beim Verschieben zusammenbleibt, ist ein Satzglied. Dazu gehören Subjekt, Prädikat, Objekt und Adverbiale.
Adverbien
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Alliteration
Eine Alliteration entsteht, wenn mehrere Wörter dicht beieinander mit demselben Laut beginnen, zum Beispiel „Fischers Fritze fischt frische Fische“. Das klingt eingängig.