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Naturwissenschaften – Grade 10 · Einheit 3: Bindungen, Säuren und Reaktivität

Ionische, kovalente und metallische Bindung

Erkläre, wie ionische, kovalente und metallische Bindungen entstehen, und sage voraus, welche ein Stoff hat.

Atome gehen Bindungen ein, um eine volle Außenschale zu erreichen. Bei der Ionenbindung gibt ein Metall Elektronen an ein Nichtmetall ab, und es entstehen entgegengesetzt geladene Ionen, die durch starke elektrostatische Anziehung zusammengehalten werden. Natrium gibt ein Elektron ab und wird zu Na⁺; Chlor nimmt eines auf und wird zu Cl⁻. Metalle der Gruppe 1 bilden 1+-Ionen, Gruppe 2 bildet 2+, Gruppe 6 bildet 2− und Gruppe 7 bildet 1−.

Bei der kovalenten Bindung teilen sich Nichtmetallatome Elektronenpaare und bilden Moleküle wie H₂O, CH₄ und Cl₂ oder Riesenstrukturen wie Diamant. Bei der Metallbindung geben Metallatome ihre Außenelektronen ab und bilden ein Gitter aus positiven Ionen in einem „Meer“ aus frei beweglichen (delokalisierten) Elektronen. Die Formel einer Ionenverbindung gleicht die Ladungen aus: Mg²⁺ und Cl⁻ ergeben MgCl₂.

Beispiel mit Lösung

Wie lautet die Formel der Verbindung aus Aluminium (Al³⁺) und Sauerstoff (O²⁻)?

  1. Die Ladungen müssen sich zu null ausgleichen.
  2. Zwei Al³⁺ ergeben +6; drei O²⁻ ergeben −6.

Antwort:Die Formel ist Al₂O₃.

Schlüsselwörter

Ion
ein Atom, das Elektronen aufgenommen oder abgegeben hat
ionische Bindung
Anziehung zwischen entgegengesetzt geladenen Ionen
kovalente Bindung
ein gemeinsames Elektronenpaar
delokalisierte Elektronen
Elektronen, die sich frei durch ein Metall bewegen können
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Jedes Mal neue Fragen.

Mit Bezug auf NGSS: HS-PS1-2