Säuren bilden in Wasser Wasserstoff-Ionen, H⁺; Laugen (Alkalien) bilden Hydroxid-Ionen, OH⁻. Die pH-Skala reicht von 0 bis 14: unter 7 ist sauer, 7 ist neutral und über 7 ist alkalisch. Universalindikator oder eine pH-Sonde messen den pH-Wert. Bei der Neutralisation gilt H⁺ + OH⁻ → H₂O. Starke Säuren wie Salzsäure sind in Wasser vollständig ionisiert; schwache Säuren wie Ethansäure sind nur teilweise ionisiert.
Säuren reagieren zu Salzen. Säure + Metall → Salz + Wasserstoff. Säure + Metalloxid oder Metallhydroxid → Salz + Wasser. Säure + Metallcarbonat → Salz + Wasser + Kohlenstoffdioxid. Salzsäure bildet Chloride, Schwefelsäure bildet Sulfate und Salpetersäure bildet Nitrate. Ein lösliches Salz lässt sich herstellen, indem man eine unlösliche Base zur Säure gibt, bis nichts mehr reagiert, den Überschuss abfiltriert und die Lösung kristallisieren lässt.
Beispiel mit Lösung
Nenne das Salz, das entsteht, wenn Zinkoxid mit Schwefelsäure reagiert.
- Der Metallteil des Salzes stammt von der Base: Zink.
- Schwefelsäure bildet Sulfate.
Antwort:Das Salz ist Zinksulfat (außerdem entsteht Wasser).
Schlüsselwörter
- Säure
- ein Stoff, der in Wasser H⁺-Ionen freisetzt
- Alkali (Lauge)
- eine lösliche Base, die OH⁻-Ionen freisetzt
- Neutralisation
- Säure + Base → Salz + Wasser
- Salz
- Verbindung, bei der das H einer Säure durch ein Metall ersetzt ist
Jedes Mal neue Fragen.
Mit Bezug auf NGSS: HS-PS1-2