Crayonbird
Menü

Sprache und Grammatik

Welche Zeitformen gibt es im Deutschen (Präsens, Präteritum, Perfekt)?

Kurze Antwort

Zeitformen (Tempora) zeigen, wann etwas passiert: Präsens (gegenwärtig), Präteritum und Perfekt (vergangen), Plusquamperfekt (vorvergangen) und Futur (zukünftig).

8–13 JahreGrundschule

In einem Satz

Zeitformen (Tempora) zeigen durch die Verbform, ob etwas jetzt, früher oder später geschieht.

Erklärt

Ein Verb sagt nicht nur, was jemand tut, sondern auch, wann. Dafür ändert es seine Form. Diese Formen heißen Zeitformen oder Tempora. Die wichtigsten sechs sind:

Zeitform Beispiel Wann?
Präsens Ich spiele. jetzt, immer
Präteritum Ich spielte. vergangen (meist schriftlich)
Perfekt Ich habe gespielt. vergangen (meist mündlich)
Plusquamperfekt Ich hatte gespielt. vor einem anderen Ereignis
Futur I Ich werde spielen. später
Futur II Ich werde gespielt haben. später abgeschlossen (selten)

So bildest du sie:

  • Präteritum (regelmäßige Verben): Stamm + -te: spiel-te, mach-te. Unregelmäßige Verben ändern den Vokal: gehen – ging, singen – sang.
  • Perfekt: haben oder sein im Präsens + Partizip II: ich habe gespielt, ich bin gegangen. Das Partizip II bildet man mit ge-: gespielt, gesungen, gegangen.
  • Plusquamperfekt: hatte oder war + Partizip II: ich hatte gespielt, ich war gegangen.
  • Futur I: werden + Infinitiv: ich werde spielen.

Wann nimmst du haben und wann sein? Bei den meisten Verben steht haben. Bei Verben der Bewegung (gehen, laufen, fahren) und der Zustandsänderung (einschlafen, aufwachen, wachsen) steht sein. Dazu kommen sein, bleiben, werden: Ich bin geblieben.

  • Buch
  • Bleistift
  • Heft
Jetzt, früher, später: Das Verb verrät es durch seine Form.

Beispiele

Grundform Präsens Präteritum Perfekt
spielen er spielt er spielte er hat gespielt
gehen er geht er ging er ist gegangen
singen er singt er sang er hat gesungen
schlafen er schläft er schlief er hat geschlafen
bleiben er bleibt er blieb er ist geblieben

Im Gespräch erzählen wir fast immer im Perfekt: Gestern habe ich im Garten gespielt. Geschichten und Berichte schreiben wir meist im Präteritum: Gestern spielte ich im Garten.

Häufige Fehler

  • Falsches Hilfsverb. Ich habe gelaufen ist falsch. Richtig: Ich bin gelaufen.
  • Regelmäßig statt unregelmäßig. Er gehte, er gegeht sind falsch. Richtig: er ging, er ist gegangen. Unregelmäßige Verben muss man auswendig lernen.
  • Zeitformen mitten im Text wechseln. Wenn du im Präteritum erzählst, bleibe dabei.

Kurzes Quiz

Zeitformen

Teste dein Wissen mit 4 kurzen Fragen.

Frage 1 von 4

In welcher Zeitform steht „Ich habe Fußball gespielt“?

Üben

Probier es aus

Für Erwachsene

Verben (Tuwörter)

Ein Verb ist ein Wort für eine Tätigkeit (laufen, essen, schreiben) oder einen Zustand (sein, scheinen, wissen). Fast jeder Satz hat eins, und Verben ändern sich, um die Zeit zu zeigen.

Sprache und Grammatik · 5–10 Jahre

Present tense (Gegenwart im Englischen)

Das Present Tense ist die englische Verbform für Dinge, die jetzt passieren, immer gelten und für Gewohnheiten, wie I walk, she walks oder we are walking.

Sprache und Grammatik · 6–11 Jahre

Past tense (Vergangenheit im Englischen)

Das Past Tense ist die englische Verbform für Dinge, die schon passiert sind, wie walked, ate oder was playing. Regelmäßige Verben bekommen -ed, unregelmäßige ändern sich anders.

Sprache und Grammatik · 6–11 Jahre

Adjektive (Wie-Wörter)

Ein Adjektiv ist ein Wort, das ein Nomen genauer beschreibt, zum Beispiel ein riesiger Elefant, eine saure Zitrone oder drei rote Luftballons.

Sprache und Grammatik · 5–10 Jahre

Adverbien

Ein Adverb gibt mehr Information zu einem Verb, Adjektiv oder anderen Adverb: wie, wann, wo oder wie oft. Beispiele sind gern, morgen, draußen oder immer.

Sprache und Grammatik · 6–11 Jahre

Alliteration

Eine Alliteration entsteht, wenn mehrere Wörter dicht beieinander mit demselben Laut beginnen, zum Beispiel „Fischers Fritze fischt frische Fische“. Das klingt eingängig.

Sprache und Grammatik · 5–14 Jahre

Zurück zum Schullexikon