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Naturwissenschaften

Wie hat der Mensch den Weltraum erforscht?

Kurze Antwort

Die Raumfahrt begann 1957 mit dem ersten Satelliten Sputnik 1. Seitdem sind Menschen um die Erde gekreist, auf dem Mond gelaufen und haben Roboter zu Planeten und Monden geschickt.

7–13 JahreGrundschule

In einem Satz

Raumfahrt heißt, mit Raketen, Satelliten, Raumschiffen und Robotern den Weltraum zu erkunden.

Erklärt

Lange konnten Menschen den Himmel nur beobachten. Erst im 20. Jahrhundert gab es Raketen, die stark genug waren, die Schwerkraft zu überwinden und in den Weltraum zu fliegen. Wichtige Meilensteine:

  • 1957: Die Sowjetunion startet Sputnik 1, den ersten künstlichen Satelliten.
  • 1961: Juri Gagarin ist der erste Mensch im All. Er umkreist die Erde einmal.
  • 1963: Walentina Tereschkowa ist die erste Frau im All.
  • 1969: Die USA landen mit Apollo 11 auf dem Mond. Neil Armstrong und Buzz Aldrin betreten ihn, siehe Mond.
  • 1978: Sigmund Jähn ist der erste Deutsche im All.
  • Seit 2000: Auf der Internationalen Raumstation (ISS) leben ständig Astronautinnen und Astronauten aus vielen Ländern. Sie forschen in der Schwerelosigkeit.

Nicht nur Menschen fliegen. Roboter und Sonden erkunden Orte, die zu weit oder zu gefährlich sind. Die Sonde Voyager 1 verließ als erstes menschengemachtes Objekt das Sonnensystem. Fahrzeuge wie die Marsrover erforschen die Oberfläche des Mars. Das Hubble-Weltraumteleskop und sein Nachfolger James Webb liefern Bilder aus dem fernen Universum. Mehr zum Umfeld der Erde steht im Sonnensystem.

  • Rakete
  • Planet
  • Mond
Raketen bringen Satelliten und Menschen in den Weltraum.

Europa ist mit der Raumfahrtagentur ESA dabei. Der deutsche Astronaut Alexander Gerst war zweimal auf der ISS. Raumfahrt nützt uns auch auf der Erde: Satelliten liefern Wetterdaten, Navigation und Telefon- und Fernsehverbindungen. Dabei spielt die Schwerkraft eine wichtige Rolle.

Beispiele

Jahr Ereignis
1957 Sputnik 1, erster Satellit
1961 Juri Gagarin, erster Mensch im All
1969 Apollo 11, erste Mondlandung
1990 Hubble-Teleskop startet
2000 ISS wird dauerhaft bewohnt
2021 James-Webb-Teleskop startet

Häufige Fehler

  • Satelliten und Raumschiffe verwechseln. Satelliten kreisen dauerhaft, Raumschiffe bringen oft Menschen.
  • Den Mond als Planeten ansehen. Er ist ein natürlicher Satellit der Erde.
  • Denken, Astronauten schweben, weil es dort keine Schwerkraft gibt. Sie fallen mit der Station ständig um die Erde.

Kurzes Quiz

Raumfahrt

Teste dein Wissen mit 4 kurzen Fragen.

Frage 1 von 4

Wie hieß der erste künstliche Satellit?

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Alle Blätter: Weltall und Planeten

Schritt für Schritt üben im ganzen Kurs: Naturwissenschaften · Klasse 5

Für Erwachsene

Das Sonnensystem

Das Sonnensystem besteht aus der Sonne und allem, was sie umkreist: acht Planeten, ihre Monde, Zwergplaneten wie Pluto, Asteroiden und Kometen.

Naturwissenschaften · 5–12 Jahre

Der Mond

Der Mond ist der natürliche Satellit der Erde, eine felsige Kugel mit etwa einem Viertel des Erddurchmessers, die uns ungefähr einmal im Monat umkreist. Er leuchtet, weil er Sonnenlicht zurückwirft.

Naturwissenschaften · 5–12 Jahre

Schwerkraft

Schwerkraft (Gravitation) ist die Kraft, die Gegenstände zueinander zieht. Die Schwerkraft der Erde zieht alles zu ihrem Mittelpunkt, deshalb fallen Dinge nach unten und der Mond kreist um die Erde.

Naturwissenschaften · 6–13 Jahre

Tag und Nacht

Es gibt Tag und Nacht, weil sich die Erde alle 24 Stunden einmal um sich selbst dreht. Die Seite zur Sonne hat Tageslicht, die abgewandte Seite liegt im Dunkeln.

Naturwissenschaften · 5–9 Jahre

Sonnen- und Mondfinsternis

Eine Finsternis entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond in einer Linie stehen. Bei der Sonnenfinsternis verdeckt der Mond die Sonne, bei der Mondfinsternis fällt der Erdschatten auf den Mond.

Naturwissenschaften · 8–13 Jahre

Mondphasen

Der Mond verändert seine Form nicht wirklich. Beim Umlauf um die Erde sehen wir mehr oder weniger von seiner beleuchteten Hälfte. So entstehen Neumond bis Vollmond in etwa 29,5 Tagen.

Naturwissenschaften · 6–11 Jahre

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