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Naturwissenschaften

Warum verändert der Mond seine Form?

Kurze Antwort

Der Mond verändert seine Form nicht wirklich. Beim Umlauf um die Erde sehen wir mehr oder weniger von seiner beleuchteten Hälfte. So entstehen Neumond bis Vollmond in etwa 29,5 Tagen.

6–11 JahreGrundschule

In einem Satz

Die Mondphasen entstehen, weil der Mond die Erde umkreist und wir von der Erde aus jeden Tag einen anderen Teil seiner beleuchteten Hälfte sehen.

Erklärt

Der Mond leuchtet nicht selbst. Er wird von der Sonne angestrahlt, und immer ist genau eine Hälfte hell. Weil der Mond in etwa 29,5 Tagen einmal um die Erde wandert, ändert sich der Blickwinkel, aus dem wir die helle Hälfte sehen. Mehr zum Mond selbst bei Der Mond.

Die vier Hauptphasen:

  • Neumond: Die beleuchtete Seite zeigt von uns weg. Wir sehen nichts.
  • Zunehmender Mond: Von Tag zu Tag sehen wir mehr. Nach etwa einer Woche ist Halbmond (genau genommen ein Viertel des ganzen Zyklus).
  • Vollmond: Wir sehen die ganze beleuchtete Seite als runde Scheibe.
  • Abnehmender Mond: Der helle Teil schrumpft wieder, bis zum nächsten Neumond.

Eine Merkregel für Deutschland und ganz Europa: Ist die Wölbung des Mondes rechts, sieht er aus wie der Bogen eines D, und er nimmt zu. Ist die Wölbung links, sieht er aus wie ein C, und er nimmt ab. Auf der Südhalbkugel ist es umgekehrt.

  • Mond
  • Stern
  • Uhr
Etwa alle 29,5 Tage durchläuft der Mond alle Phasen.

Das deutsche Wort Monat kommt vom Mond. Früher richteten viele Kalender sich nach seinen Phasen. Es gibt auch Zusammenhänge mit den Gezeiten an der Nordsee: Bei Voll- und Neumond sind Ebbe und Flut besonders stark. Und wenn Sonne, Erde und Mond genau in einer Linie stehen, entsteht eine Finsternis.

Beispiele

Phase Was wir sehen
Neumond nichts (Mond steht zwischen Erde und Sonne)
zunehmende Sichel dünne Sichel, die wächst
zunehmender Halbmond rechte Hälfte hell (Nordhalbkugel)
Vollmond ganze Scheibe
abnehmender Halbmond linke Hälfte hell
abnehmende Sichel dünne Sichel, die schrumpft

Häufige Fehler

  • Der Erdschatten macht die Phasen. Das stimmt nicht. Den Erdschatten sehen wir nur bei einer Mondfinsternis.
  • Der Mond sei am Tag nicht zu sehen. Er steht oft auch tagsüber am Himmel, besonders als Sichel oder Halbmond.
  • Neumond ist „der Mond ist weg“. Er ist da, aber seine helle Seite zeigt von uns weg.

Kurzes Quiz

Mondphasen

Teste dein Wissen mit 4 kurzen Fragen.

Frage 1 von 4

Was ist ein Vollmond?

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Alle Blätter: Weltall und Planeten

Schritt für Schritt üben im ganzen Kurs: Naturwissenschaften · Klasse 4

Für Erwachsene

Der Mond

Der Mond ist der natürliche Satellit der Erde, eine felsige Kugel mit etwa einem Viertel des Erddurchmessers, die uns ungefähr einmal im Monat umkreist. Er leuchtet, weil er Sonnenlicht zurückwirft.

Naturwissenschaften · 5–12 Jahre

Tag und Nacht

Es gibt Tag und Nacht, weil sich die Erde alle 24 Stunden einmal um sich selbst dreht. Die Seite zur Sonne hat Tageslicht, die abgewandte Seite liegt im Dunkeln.

Naturwissenschaften · 5–9 Jahre

Sonnen- und Mondfinsternis

Eine Finsternis entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond in einer Linie stehen. Bei der Sonnenfinsternis verdeckt der Mond die Sonne, bei der Mondfinsternis fällt der Erdschatten auf den Mond.

Naturwissenschaften · 8–13 Jahre

Das Sonnensystem

Das Sonnensystem besteht aus der Sonne und allem, was sie umkreist: acht Planeten, ihre Monde, Zwergplaneten wie Pluto, Asteroiden und Kometen.

Naturwissenschaften · 5–12 Jahre

Raumfahrt

Die Raumfahrt begann 1957 mit dem ersten Satelliten Sputnik 1. Seitdem sind Menschen um die Erde gekreist, auf dem Mond gelaufen und haben Roboter zu Planeten und Monden geschickt.

Naturwissenschaften · 7–13 Jahre

Sterne

Ein Stern ist ein riesiger Ball aus heißem, glühendem Gas, der selbst Licht erzeugt. Die Sonne ist unser nächster Stern. Die anderen sehen wie winzige Punkte aus, weil sie so weit entfernt sind.

Naturwissenschaften · 7–13 Jahre

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