Eine Lebensgemeinschaft besteht aus allen Populationen verschiedener Arten in einem Lebensraum. Sie sind voneinander abhängig: Jede Art ist bei Nahrung, Unterschlupf, Bestäubung oder Samenverbreitung auf andere angewiesen. Eine stabile Lebensgemeinschaft ist eine, in der Arten und Umwelt im Gleichgewicht sind, etwa ein tropischer Regenwald. Populationen werden durch abiotische Faktoren (Licht, Temperatur, Wasser, pH-Wert, Wind, Kohlenstoffdioxid, Mineralstoffe im Boden) und biotische Faktoren (Nahrung, Fressfeinde, Krankheitserreger, Konkurrenz) begrenzt.
Ökologen untersuchen Stichproben von Populationen, statt jedes Einzelwesen zu zählen. Ein Quadrat ist ein quadratischer Rahmen, der zufällig ausgelegt wird, um die Populationsgröße zu schätzen: mittlere Anzahl pro Quadrat × (Gesamtfläche ÷ Fläche des Quadrats). Ein Transekt ist eine Linie, entlang der Quadrate ausgelegt werden, um zu sehen, wie sich die Verteilung ändert, zum Beispiel vom Schatten in die Sonne. Größere Stichproben liefern zuverlässigere Schätzungen.
Beispiel mit Lösung
Auf einem 200 m² großen Feld stehen im Durchschnitt 4 Gänseblümchen pro 1-m²-Quadrat. Schätze die Population.
- Mittelwert pro Quadrat = 4 pro m².
- Feldfläche = 200 m².
Antwort:Schätzung = 4 × 200 = 800 Gänseblümchen.
Schlüsselwörter
- Lebensgemeinschaft
- alle Populationen in einem Lebensraum
- gegenseitige Abhängigkeit
- Arten, die voneinander abhängen
- Quadrat
- ein quadratischer Rahmen zur Stichprobenerhebung
- Transekt
- eine Linie, um Veränderungen in einem Lebensraum zu erfassen
Jedes Mal neue Fragen.
Mit Bezug auf NGSS: HS-LS2-1