Sonnenlicht durchdringt die Atmosphäre und erwärmt die Erdoberfläche. Die warme Oberfläche gibt Infrarotstrahlung ab. Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid, Methan und Wasserdampf nehmen einen Teil dieser Infrarotstrahlung auf und senden sie zurück, sodass der Planet warm genug für Leben bleibt. Das ist der Treibhauseffekt.
Seit etwa 1850 haben das Verbrennen fossiler Brennstoffe und das Abholzen von Wäldern die Menge an Kohlenstoffdioxid in der Luft von etwa 280 auf über 420 Teile pro Million erhöht. Auch Methan hat zugenommen, durch Landwirtschaft und Mülldeponien. Mehr Treibhausgas fängt mehr Energie ein, deshalb ist die globale Durchschnittstemperatur um mehr als 1 °C gestiegen. Belege sind unter anderem Temperaturaufzeichnungen, schrumpfende Gletscher und schrumpfendes Meereis sowie steigende Meeresspiegel.
Beispiel mit Lösung
Warum trägt das Abholzen von Wäldern zur globalen Erwärmung bei?
- Bäume nehmen für die Fotosynthese Kohlenstoffdioxid auf.
- Weniger Bäume bedeuten, dass weniger Kohlenstoffdioxid entfernt wird; wenn sie verbrannt werden, wird mehr freigesetzt.
Antwort:Mehr Kohlenstoffdioxid bleibt also in der Luft und fängt mehr Wärme ein.
Schlüsselwörter
- Treibhausgas
- ein Gas, das Infrarotstrahlung aufnimmt, wie CO₂ oder Methan
- globale Erwärmung
- der Anstieg der Durchschnittstemperatur der Erde
- fossiler Brennstoff
- Kohle, Erdöl und Erdgas
- Entwaldung
- das Abholzen von Wäldern
Jedes Mal neue Fragen.
Mit Bezug auf NGSS: MS-ESS3-5