Polymere sind sehr große Moleküle, die durch Verknüpfen vieler kleiner Monomere entstehen. Bei der Additionspolymerisation öffnen Alken-Monomere ihre Doppelbindungen und verbinden sich zu einer Kette, ohne dass ein anderes Produkt entsteht: Aus Ethen entsteht Poly(ethen) und aus Propen Poly(propen). Bei der Kondensationspolymerisation verbinden sich zwei verschiedene Monomere mit je zwei funktionellen Gruppen und spalten jedes Mal ein kleines Molekül wie Wasser ab; Polyester werden so hergestellt.
Lebewesen sind auf natürliche Polymere angewiesen. DNA ist ein Polymer aus Nukleotiden. Proteine sind Polymere aus Aminosäuren. Stärke und Cellulose sind Polymere aus Glukose. Viele Kunststoffe sind nicht biologisch abbaubar, deshalb bleiben sie in Mülldeponien und Ozeanen bestehen. Die Wiederverwendung und das Recycling von Kunststoffen sowie die Entwicklung biologisch abbaubarer Polymere helfen, das Problem zu verringern.
Beispiel mit Lösung
Welches Polymer entsteht aus Chlorethen-Monomeren?
- Bei der Additionspolymerisation öffnet sich die Doppelbindung.
- Viele Chlorethen-Einheiten verbinden sich zu einer Kette.
Antwort:Das Polymer ist Poly(chlorethen), bekannt als PVC.
Schlüsselwörter
- Polymer
- ein sehr langes Molekül aus sich wiederholenden Einheiten
- Monomer
- ein kleines Molekül, das sich zu einem Polymer verbindet
- Additionspolymerisation
- Monomere mit C=C verbinden sich ohne weiteres Produkt
- Kondensationspolymerisation
- Monomere verbinden sich und spalten ein kleines Molekül ab
Jedes Mal neue Fragen.
Mit Bezug auf NGSS: HS-PS1-2