Eukaryotische Zellen, die in Tieren, Pflanzen, Pilzen und Protisten vorkommen, haben ihr Erbgut in einem Zellkern eingeschlossen. Prokaryotische Zellen, etwa Bakterien, sind viel kleiner und haben keinen Zellkern: Ihre DNA ist eine einzelne Schleife im Zytoplasma, oft mit zusätzlichen kleinen Ringen, den Plasmiden. Beide haben Zellmembranen, Zytoplasma und Ribosomen, an denen Proteine hergestellt werden.
Lichtmikroskope vergrößern bis etwa ×2000; Elektronenmikroskope haben ein viel höheres Auflösungsvermögen, daher zeigen sie kleine Strukturen wie Ribosomen und das Innere der Mitochondrien. Vergrößerung = Bildgröße ÷ tatsächliche Größe. Die Einheiten müssen übereinstimmen: 1 mm = 1000 µm. Zellgrößen werden oft in Zehnerpotenzschreibweise angegeben; ein Bakterium ist zum Beispiel etwa 1 × 10⁻⁶ m lang.
Beispiel mit Lösung
Das Bild einer Zelle ist 5 mm lang, und die echte Zelle ist 50 µm lang. Wie groß ist die Vergrößerung?
- Rechne in dieselbe Einheit um: 5 mm = 5000 µm.
- Vergrößerung = Bild ÷ Original = 5000 ÷ 50.
Antwort:Die Vergrößerung beträgt ×100.
Schlüsselwörter
- eukaryotisch
- Zelle mit Zellkern
- prokaryotisch
- Zelle ohne Zellkern, z. B. Bakterien
- Plasmid
- kleiner DNA-Ring in Bakterien
- Auflösungsvermögen
- die Fähigkeit, zwei nahe beieinanderliegende Punkte voneinander zu unterscheiden
Jedes Mal neue Fragen.
Mit Bezug auf NGSS: HS-LS1-1