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Naturwissenschaften

Was ist ein Amphib (Lurch)?

Kurze Antwort

Amphibien sind wechselwarme Tiere mit dünner, feuchter Haut, die einen Teil ihres Lebens im Wasser und einen an Land verbringen. Frösche, Kröten, Molche und Salamander gehören dazu.

5–10 JahreGrundschule

In einem Satz

Amphibien sind Tiere, die als Larven im Wasser leben und als erwachsene Tiere meist an Land, wie Frösche, Kröten und Molche.

Erklärt

Das Wort Amphibie kommt aus dem Griechischen und heißt „doppellebig“. Amphibien führen ein Leben in zwei Welten. Ihre Merkmale:

  • Sie haben dünne, feuchte Haut ohne Schuppen und Federn. Durch sie nehmen sie zusätzlich Sauerstoff auf.
  • Sie sind wechselwarm: Ihre Körpertemperatur hängt von der Umgebung ab.
  • Sie legen Eier ohne harte Schale im Wasser, den Laich.
  • Aus den Eiern schlüpfen Larven mit Kiemen, die Kaulquappen. Später bekommen sie Beine und Lungen und gehen an Land. Diese Verwandlung heißt Metamorphose.

Die Verwandlung eines Frosches siehst du bei Lebenszyklen: Laich, Kaulquappe mit Hinterbeinen, Frosch mit Vorderbeinen, erwachsenes Tier.

Zu den Amphibien zählen drei Gruppen: Froschlurche (Frösche und Kröten), Schwanzlurche (Molche und Salamander) und Blindwühlen. Bei uns leben Grasfrosch, Erdkröte, Teichmolch und der auffällige gelb-schwarze Feuersalamander. Viele Arten sind selten geworden, weil Teiche verschwinden und Straßen ihre Wege durchschneiden. Deshalb werden im Frühjahr oft Krötenzäune aufgebaut.

  • Frosch
  • Fisch
  • Schnecke
Der Frosch lebt im Wasser und an Land, so wie viele Amphibien.

Amphibien unterscheiden sich von Reptilien: Reptilien haben trockene Schuppenhaut und legen Eier an Land. Mehr zu den Orten, an denen Amphibien leben, steht bei Lebensräume.

Beispiele

Tier Gruppe Besonderheit
Grasfrosch Froschlurche glatte Haut, Laich in Klumpen
Erdkröte Froschlurche warzige Haut, Laich in Schnüren
Teichmolch Schwanzlurche Schwanz, lebt im Wasser zur Paarungszeit
Feuersalamander Schwanzlurche gelb-schwarz, lebt im Laubwald

Häufige Fehler

  • Amphibien und Reptilien verwechseln. Amphibien haben feuchte Haut, Reptilien trockene Schuppen.
  • Kaulquappen für Fische halten. Sie atmen zwar mit Kiemen, werden aber zu Landtieren.
  • Wilde Amphibien anfassen. Ihre Haut ist empfindlich, und viele Arten sind geschützt.

Kurzes Quiz

Amphibien

Teste dein Wissen mit 4 kurzen Fragen.

Frage 1 von 4

Welches Tier ist ein Amphib?

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Für Erwachsene

Lebenszyklen

Ein Lebenszyklus ist die Reihe von Veränderungen, die ein Lebewesen von seinem Beginn bis zum Erwachsenen durchläuft, der Nachwuchs bekommen kann, sodass der Kreislauf von vorn beginnt.

Naturwissenschaften · 5–11 Jahre

Lebensräume

Ein Lebensraum ist das natürliche Zuhause eines Lebewesens, in dem es die Nahrung, das Wasser, den Schutz und den Platz findet, die es zum Überleben braucht.

Naturwissenschaften · 5–10 Jahre

Reptilien

Reptilien sind wechselwarme Tiere mit trockener Schuppenhaut. Schlangen, Eidechsen, Schildkröten und Krokodile gehören dazu. Die meisten legen Eier an Land.

Naturwissenschaften · 5–10 Jahre

Anpassung

Eine Anpassung ist ein Merkmal oder Verhalten, das einem Lebewesen hilft, an seinem Lebensort zu überleben. Das dicke Fell des Eisbären und die Stacheln des Kaktus sind Anpassungen.

Naturwissenschaften · 8–13 Jahre

Vögel

Vögel sind warmblütige Tiere mit Federn, Flügeln und einem Schnabel. Sie legen hartschalige Eier, und die meisten können fliegen. Auch Pinguine, Strauße und Papageien sind Vögel.

Naturwissenschaften · 5–10 Jahre

Blut

Blut ist die rote Flüssigkeit, die dein Herz durch den Körper pumpt. Es bringt Sauerstoff und Nährstoffe zu jeder Zelle, nimmt Abfall mit und hilft, Erreger abzuwehren und Wunden zu schließen.

Naturwissenschaften · 8–13 Jahre

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